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Mephisto Shirt

In den alten Zeiten, lange vor der Gründung der Westlichen Imperien, wurden die drei finsteren und schrecklichen Wesen, die man die drei Großen Übel nennt im Verlauf der Großen Rebellion von den vier Niederen Übeln in die Welt der Sterblichen verbannt. Diese unsterblichen Dämonen wanderten durch die langsam erwachende Welt und vergnügten sich an den Gelüsten der Menschen, in deren Herzen sie nur Chaos und Elend hinterließen. Ihre Namen lauten Mephisto, Herr des Hasses (siehe Bild links), Baal, Herr der Zerstörung und Diablo, Herr des Schreckens. Die drei Erzübel hetzten den Vater auf den Sohn und führten viele Große Nationen in viele kleine und grausame Kriege. Ihre Niederlage in der Großen Rebellion verursachte in ihnen ein unstillbares Verlangen all jenen Kummer und Leid zuzufügen, die nicht vor ihnen das Knie beugen wollten.

Und so verwüsteten die drei Brüder die Länder im fernen Osten über zahllose Jahrhunderte hinweg. Schließlich gründete Tyrael, Erzengel der Gerechtigkeit einen geheimen Orden von sterblichen Magiern. Dieser Orden wurde unter dem namen "Orden der Horadrim" bekannt. Die Horadrim erhielten den Auftrag die drei Erzübel zu jagen und ihrem Amoklauf auf Sanktuario ein Ende zu setzten. Tyrael war an die Gesetzte der Hohen Himmel gebunden und durfte sich so nicht in die Geschicke der Sterblichen Welt einmischen, aber er konnte in Form der Horadrim zumindest indirekt Gerechtigkeit üben, wissend dass wenn seine himmlischen Brüder auf das Wirken der drei Übel aufmerksam wurden sie die Sterblichen auslöschen würden, wurde ihre Vernichtung doch nur durch die Mehrheit einer Stimme im Angiris Rat verhindert. Der Orden der Horadrim bestand aus Mitgliedern der verschiedensten Zaubererclans des Ostens. Durch Anwendung der Seelensteine, die ihnen Tyrael gab, gelang es den Horadrim wirklich zwei der drei Übel in magischen Artefakten gefangen zu setzten. Mephisto, Herr des Hasses und Baal, Herr der Zerstörung und Lord der Vernichtung gefangen in wirbelnden und geistigen Fesseln der Seelensteine wurden dann tief unter den Dünen der menschenleeren östlichen Wüste Aranoch vergraben, Baal unter der Stadt Lut Gholein und Mephisto im Wachturm der Tempelstadt Travincal (dem heutigem Kurast), nahe des Tempels des Lichts der Zakarum. Die Kräfte des Hasses und der ziellosen Zerstörung schienen sich darauf hin im Osten abzuschwächen und ein angespannter Frieden kam über das Land. Doch Baals Seelenstein zerbarst, als die Horadrim mit ihm fochten. und so fingen sie den Dämon in dem größten Splitter des Steins ein, aber die Brüder wussten, dass Baal nicht lange dort drinnen zu halten war. Der Magier Zoltun Kull schlug vor, das ein mensch mit genug Willensstärke in der Lage wäre den Herr der Zerstörung in sich aufzunehmen als sein lebendes Gefängnis. Darauf hin kam schweigen über die Brüder und schließlich erklärte der Magier und Anführer des Ordens Tal Rasha sich bereit, Baals Essenz in sich aufzunehmen, um auf Ewig mit ihm zu ringen. Doch noch bevor er sich den Splitter in die eigene Brust rammte, wies er seine Brüder an ihn in eine Gruft unter dem Wüstensand vergraben zu sperren. Unter Lut Gholein wurde Tal Rasha mit unzerstörbaren Ketten an eine steinerne Säule gekettet. Danach wurde die Kammer versiegelt. (siehe Marius Traum im Video).

Diablo II Akt 2 -Deutsch-

Diablo II Akt 2 -Deutsch-

Noch viele Jahrzehnte lang setzten die Horadrim unter der Führung von Jared Cain ihre Suche nach dem letzten der drei Brüder fort: nach Diablo, dem Herrn des Schreckens. Sie wussten solange Diablo auf freiem Fuß war, konnte es keinen beständigen Frieden geben. Die Magier folgten der Spur des Schreckens, die Diablo hinterließ als er über die Länder des Westens hinweg zog. Nach einer gewaltigen Schlacht, in der viele mächtige Seelen heimkehrten zu ihrem Schöpfer, wurde der Fürst des Schreckens von einer Gruppe Horadrim angeführt von Jared Cain gefangen genommen und im letzten Seelenstein eingekerkert. Die Magier brachten den Stein in das Land Khanduras und vergruben ihn in einer abgelegenen Höhle in der Nähe des Flusses Tal Sande. Über der Höhle errichteten die Horadrim ein großes Kloster, um den roten Seelenstein zu bewachen. Im laufe der Zeit bauten die Brüder ein Netztwerk aus Katakomen unter dem Kloster aus, um die sterblichen Überreste ihrer toten Brüder dort zu beerdigen. Generationen kamen und gingen in Khanduras und die Zahl der Horadrim wurde langsam immer kleiner. Ohne ein wirkliche Aufgabe und mit zu wenig Söhnen und Töchtern, die den Wachdienst weiter versehen wollten viel der einst mächtige Orden der Horadrim allmählich der Vergessenheit anheim. Schließlich zerfiel auch das gewaltige Kloster zu einer unansehnlichen Ruine. Und als rund um die Überreste dieses Bauwerks Dörfer entstanden und gediehen, wusste niemand mehr von den dunklen und geheimen Gängen, die sich tief bis ins innere der Erde erstreckten. Und niemand hätte auch nur zu träumen gewagt, dass tief im Herzen des Labyrinths ein feuerroter Edelstein pulsierte und wartete. Jahre nach dem Tod des letzten Horadrim wuchs in den Ländern des Westens eine große und wohlhabende Gesellschaft heran. Und aus den kleinen Dörfern rund um das einstige Kloster Horadrim, wurde die Stadt Tristram. Die Stadtbewohner nannten das Kloster in ihrer Ahnungslosigkeit die Kathedrale von Tristram (siehe Bild unten links).

CHURCH final

Im laufe der Zeit siedelten sich viele aus dem Osten in den Reichen um Khanduras an und gründeten bald kleine und selbständige Königreiche. Ein paar dieser Reiche stritten sich mit Khanduras um Ländereien oder Handelsrouten, aber diese Streitigkeiten konnten den dauerhaften Frieden, der im Westen herrschte nie wirklich gefährden. Das große Königreich Westmark im Norden erwies sich als zuverlässiger Verbündeter von Khanduras und die beiden Länder verband schon bald ein enges Netzt aus Handel und Bündnissen. Zu dieser Zeit geschah es, dass sich im Königreich Westmark eine neue Religion des Lichts ausbreitete, die aus der ehemaligen Kathedrale des Lichts hervorging: Der große Orden der Zakarum. Diese Religion verlangte von ihren Gläubigen nur, dass sie ins Licht traten und der Finsternis in ihrem Herzen entsagten. Die Westmarker schrieben sich die heiligen Gebote der Zakarum als heilige Missionen auf ihre Fahnen und erwarteten nun auch von ihren Nachbarn diesen Neuanfang ebenso stürmisch zu begrüßen. Bald schon gab es Spannungen zwischen dem Königreich Westmark und dem Orden der Zakarum, denn diese fingen an ihre Predigten des Lichts überall auf Sanktuario zu halten, egal ob sie willkommen waren oder nicht. In jenen Tagen kam der große König Leoric (siehe Bild)

König Leoric-0

aus dem Norden in das Land Khanduras und krönte sich im Namen von Zakarum selbst zum König. Leoric war ein zutiefst Religiöser Mann und hatte viele Ritter und Priester der Zakarum mitgebracht, aus denen sich der Orden des Lichts zusammensetzte. Leoric und sein vertrauter Berater der Erzbischof Lazarus (siehe Bild)

LazarusD3

kamen in die Stadt Tristram. Der König erklärte die alte Kathedrale der Horadrim zu seiner neuen Residenz und lies sie renovieren, bis sie wieder im Glanz ihrer alten Pracht erstrahlte. Obwohl das Freiheit liebende Volk von Khanduras nicht gerade erfreut darüber war, plötzlich unter der Regentschaft eines ausländischen Königs zu leben, herrschte Leoric mit Gerechtigkeit und Stärke. Schließlich begannen die Leute den guten König zu respektieren und zu lieben, als sie merkten, dass er ihnen nur Schutz und Führung im Kampf gegen die Mächte der Finsternis bieten wollte.

Kurz nachdem Leoric Besitz von Khanduras ergriffen hatte, erwachte im Abgrund tief unter der alten Kathedrale eine dunkle Macht, die lange geschlafen hatte. Diablo, der Herr des Schreckens spürte das er vielleicht seine Freiheit wieder erringen könnte und so schlich er sich in die Albträume des Erzbischofs und lockte ihn hinab in sein unterirdisches Labyrinth. Voller Panik rannte Larzarus durch die verlassenen Gänge, vorbei an den Grüften der toten Horadrim bis er schließlich zu dem Raum kam indem der brennende Seelenstein ruhte. Längst nicht mehr Herr seines Körpers oder seines Verstandes hob Lazarus den Stein Hoch über seinen Kopf und begann Worte zu sprechen, die man im Reich der Menschen seid langem Vergessen glaubte. Als willenlose Marionette malte Lazarus magische Runen in die Luft. So deaktivierte er den Seelenstein, und ein dunkler und gehörnter Schatten kroch aus dem Stein. Und so begab es sich, dass Diablo, der personifizierte Schrecken wieder in der Welt der Sterblichen erschien. Obwohl er aus seinem Gefängnis im Seelenstein befreit war, hatte die lange Gefangenschaft den Fürsten des Schreckens stark geschwächt und er brauchte einen Anker um sich in dieser Existenzebene zu halten. Er musste einen sterblichen Körper übernehmen um seine geschwundenen Kräfte zurückzuerlangen. Der große Dämon begutachtete die Seelen der Bewohner, die oben in der Stadt lebten und wählte die stärkste von ihnen aus: Die des Königs Leoric. Viele Monate lang kämpfte der König insgeheim gegen das Böse an, dass sich in seinen Gedanken und Gefühlen ausbreitete. Er spürte, dass er von einem ihm unbekannten Dämon besessen war, doch er verbarg seinen Zustand vor seinen Priestern, denn er hoffte das seine eigene religiöse Ergebenheit dem Lichte gegenüber genügen möge, um die Verderbtheit zu Exorzieren, die von ihm Besitz ergriff. Niemals zuvor hatte er einen tragischeren Irrtum begannen! Diablo zerstörte das innerste von Leorics Wesen und ätzte alle Ehre und Tugend aus seiner Seele heraus. Auch Lazarus, der dem König immer nahe war geriet unter die Kontrolle des Dämons. Der Erzbischof verbarg die Pläne seines neuen Herren und Meisters geschickt vor den Priestern und so konnte Diablos Macht langsam weiter wachsen - gut versteckt zwischen den Dienern des Zakarumordens. Doch den Priestern des Zakarum und der Bevölkerung von Khanduras blieb die besorgniserregende Veränderung ihres Landesherren auf dauer nicht verborgen. Sein einst stolzes und markiges Äußeres wurde entstellt und deformiert. König Leoric wurde immer verrückter und ordnete die sofortige Exekution eines jeden an, der seine Autorität oder seine Methoden auch nur im Geringsten in Frage stellte. Er fing an seine Ritter in benachbarte Ländereien zu schicken um die Leute dort mit Drohungen zu unterwerfen. Und die Menschen in Khanduras, die gerade angefangen hatten das Gute in ihrem Herrscher zu sehen, nannten ihn nur noch den schwarzen König. König Leori vom Fürsten des Schreckens langsam an den Rand des Wahnsinns getrieben, überwarf sich nun auch mit seinen engsten Vertrauten und Beratern. Lachdanan (siehe Bild),

Lachdanan Portrait

der Hauptmann der königlichen Rittergarde und vereidigter Meister des Zakarum versuchte die wahren Ursachen für den Niedergang seines geliebten Königs herauszufinden. Doch bei jedem Versuch legte ihm Erzbischof Lazarus Steine in den Weg und maßregelte ihn, weil er dem König nachspionierte. Als die Spannungen zwischen den Beiden wuchsen, beschuldigte Lazarus Lachdanan schließlich des Verrats am Königreich. Für die Priester und Ritter am Hofe war diese Anschuldigung einfach lächerlich! Lachdanans Motive waren wie immer Ehrenhaft und Gerecht und bald begannen viele laut an der Vernunft ihres einst so geliebten Königs zu zweifeln. Leorics Wahn wurde ohnehin mit jedem Tag offensichtlicher. Lazarus merkte, dass die Hofberater zunehmend misstrauischer wurden und versuchte verzweifelt die aus dem Ruder laufende Situation im Griff zu behalten. Der Erzbischof überzeugte den Geist des kranken Königs, dass im benachbarten Königreich Westmark üble Komplotte gegen ihn geschmiedet wurden. Man wolle ihn vom Thron stoßen und Khanduras als neues Fürstentum annektieren. Leoric war außer sich vor Wut und Berief seine Berater zu sich. Meisterhaft manipuliert vom Erzbischof erklärte er dort dem Nachbarstaat im Norden den Krieg. Leoric ignorierte die Warnungen und Ratschläge seiner königlichen Berater und die Armee von Khanduras erhielt Befehl Richtung Norden zu marschieren um einen Krieg zu führen an dessen Notwendigkeit niemand glaubte. Lazarus ernannte Lachdanan zum Heerführer und mit ihm sollte des Königs ältester Sohn Prinz Aidan gehen. Und obwohl Lachdanan und Aidan auf das heftigste protestierten, waren sie doch an einen Eid gebunden den Willen des Königs zu erfüllen. Viele der Hohepriester und Ratgeber des Königs erhielten Befehl als Abgesandte verschiedene diplomatische Aufträge im Norden zu erfüllen. Mit dieser verzweifelten Intrige gelang es dem Erzbischof gleich eine ganze Reihe der Unruhestifter in den sicheren Tod zu schicken! Ohne die neugierigen Ratgeber und Priester konnte Diablo endlich versuchen die gepeinigte Seele des Königs völlig zu übernehmen. Doch als der Fürst des Schreckens versuchte seine Kontrolle zu verstärken, merkte dass selbst der kleine verbliebene Rest von Leorics Geist ihm immer noch Widerstand leistete. Diablo erkannte, dass er in seinem geschwächten Zustand niemals die ganze Kontrolle über diese Seele übernehmen könnte, solange auch nur noch ein Funken ihres Willens vorhanden war. Und so sah er sich nach einem neuem Körper um, dem er das Brandmal seines Schreckens aufdrücken konnte.

Dialbo übernimmt Albrechts Körper

Und so lockerte das Übel seine Kontrolle über Leoric, doch dessen Seele war zerstört und sein Geist blieb verwirrt. Diablo suchte landauf, landab nach der idealen Seele für sein dunkles Vorhaben, und er fand sie ganz in seiner Nähe. Mit Hilfe seines finsteren Herrn entführt Lazarus Albrecht, den jüngsten Sohn von König Leorics und zerrte den vor Angst fast gelähmten Jungen hinab in die Finsternis des Labyrinths. Indem er den hilflosen Verstand des Kindes mit der Essenz reinem Terrors überflutete, übernahm Diablo mit Leichtigkeit die Kontrolle über den jungen Prinz. Schmerz und Feuer rasten durch die Seele des Kindes, schreckliches Gelächter dröhnte in seinem Kopf und verschleierte seinen Verstand. (siehe Bild) Unfähig sich zur Wehr zu setzten, spürte Albrecht die Präsenz des Dämons in seinem Geist, der ihn immer tiefer hinabdrückte - hinunter in Dunkelheit und Vergessen. Lazarus stieß den roten Seelenstein in die Stirn des Jungen, was die Essenz des Dämons auf Albrecht übertrug. Der Fürst des Schreckens erblickte seine Umgebung erstmals durch die Augen des Prinzen. Nach seinem enttäuschendem Ringen mit Leoric spürte er ein unstillbares Verlangen nach Unterhaltung und die Albträume des Jungen boten ihm reichlich davon. Er tastete sich weit hinab in das tiefste Unterbewusstsein des Kindes, zerrte Albrechts schlimmste Ängste aus ihren Verstecken hervor und gab ihnen Gelegenheit sich auszutoben. Albrecht sah, wie plötzlich wie in einem Traum grässliche und entstellte Figuren um ihn herum erschienen. Die monströsen Gesichter des Terrors tanzten um ihn herum und grölten im Chor die schlimmsten Obszönitäten. Alle Monster die er sich jemals ausgemalt oder eingebildet hatte, erschienen in Fleisch und Blut vor seinen Augen. Riesige Körper aus Gestein brachen aus den Wänden hervor und verneigten sich vor ihrem düsteren Herren. Die uralten, zu Skeletten vermoderten Leichname der Horadrim wurden aus ihren Gräbern gezerrt und in Diablos Dienste gestellt. In einer Kakofonie des Irrsinns und der Albträume stürmten die blutgierigen Ghule und Dämonen gegen Albrechts geistige Gesundheit an. Die alten Katakomben der Horadrim hatten sich in ein Labyrinth reinem, aber zielgerichtetem Schreckens verwandelt. Durch Diablos Übernahme seines Geistes waren die Geschöpfe von Albrechts Vorstellungskraft körperliche Wirklichkeit geworden. So stark war die Flutwelle des Terrors, die sich in Albrecht aufstaute, dass die Grenzen der menschlichen Existenzebene begannen sich aufzulösen. Die Höllenregionen verbanden sich mit dem Reich der Sterblichen und schlugen Wurzeln im Labyrinth.

Diablo als Schrecken von Tristram

Wesen und Geschehnisse aus anderen Zeiten und Räumen, lange Verloren in der Vorgeschichte der Menschheit, wurden schreiend in den sich ausweitenden Strudel gesogen. Der Körper von Prinz Albrecht - nun völlig unter Diablos Kontrolle fing an sich auszudehnen und zu verformen! Der kleine Knabe wuchs, seine Augen strahlten, als Stacheln aus seinem Fleisch hervorstießen, große gebogene Hörner brachen aus Albrechts Kopf hervor, als der Dämon den Körper des Kindes allmählich an seine dämonischen Form anpasste (siehe Bild). Tief im Inneren des Labyrinths begann er seine Kräfte zu sammeln und zu vergrößern. Wenn der Richtige Zeitpunkt gekommen war, würde Diablo hinausgehen und seine beiden gefangenen Brüder Mephisto, Herr des Hasses und Baal, Herr der Zerstörung befreien. Die Erzübel würden wieder vereint sein und gemeinsam würden sie sich ihren rechtmäßigen Platz in der Hölle erkämpfen! Die verräterischen kleinen Übel, die gegen sie rebelliert hatten, würden ihre blutige Rache für die Große Rebellion zu spüren bekommen! Damals waren die Kräfte der drei Übel durch die andauenden Kämpfe gegen die Hohen Himmel geschwächt gewesen, aber auch so haben sie zwei Drittel der feindlichen Armeen vernichtet! Jetzt aber wären ihre Kräfte erholt und ihr Zorn durch die Verbannung und die Jahrtausende währende Gefangenschaft ein entscheidender Vorteil im Kampf gegen die Rebellen, allen voran die Übel Azmodan, Herr der Sünden und Belial, Herr der Lügen. Ja bald - sehr bald war die Zeit reif für seine Rache und dann würden sie die Macht der Nephalem gegen ihre verhassten Feinde schicken und den Ewigen Konflikt für sich entscheiden.

Der Krieg gegen die Tapferen Armeen Westmarks endete in einem blutigem Gemetzel. Nachdem das khanduranische Heer von den zahlenmäßig Überlegenen Westmarkern aufgerieben wurde, sammele Lachdanan schnell die wenigen überlebenden um sich die er finden konnte (denn die Einheit von Prinz Aidan blieb unauffindbar, und er wähnte den Prinzen Tod aber dem war nicht so) und befahl den sofortigen Rückzug nach Tristram. Doch als sie zurückkehrten fanden sie die stolze Stadt Tristram als Ruine vor und kaum größer als ein Dorf! König Leoric vernahm in seinem Wahn (siehe Bild)

Der schwarze König Leoric

die Nachricht vom Verschwinden seines jüngsten Sohnes und verfiel König Leoric in eine wahre Raserei, er durchsuchte die ganze Stadt mit den wenigen ihm verbliebenen Wächtern aus dem Kloster danach war der König überzeugt, dass die Einwohner der Stadt Albrecht irgendwo versteckt hätten. Obwohl die Stadtbewohner jegliche Kenntnis über den verbleib des jungen Prinzen leugneten, war der schwarze König überzeugt dass sie sich gegen ihn verschworen und nun den Preis dafür zu zahlen hätten. Nach dem mysteriösen Verschwinden des Erzbischofs gab es niemanden mehr in Tristram bei dem sich der König Rat holen konnte. Überwältigt von Trauer und Wahnsinn ließ Leoric zahlreiche Dorfbewohner wegen Hochverrats exekutieren. Als General Lachdanan und die anderen überlebenden des Feldzuges gegen Westmark zurückkehrten um den König zur Rede zu stellen, schickte Leoric seine letzten paar Wachen gegen sie aus. Er war sich sicher, das Lachdanan irgendwie mit zur Verschwörung der Stadtbewohner gehörte und daher erließ er das Urteil, dass er und seine Männer sterben müssen. Doch Lachdanan, dem endlich klar wurde, dass es für seinen König keine Heilung mehr geben konnte, befahl seinen Männern sich zur Wehr zu setzten. Die Wogen der anschließenden Schlacht trugen sie bis in das verdunkelte Kloster wodurch die einst heiligen Hallen der Horadrim endgültig entweiht wurden. Lachdanan errang einen zweifelhaften Sieg, für den seine Männer und er gezwungen waren verblendete Verteidiger des Königs zu töten. Sie trieben den wahnsinnigen König in einer Ecke seines Heiligtums in die Enge und flehten ihn an ihnen eine Erklärung für all die Grausamkeiten zu liefern,die er begannen hatte, doch Leoric spukte sie nur an und beschimpfte Lachdanan und seine Männer als Verräter an der Krone und an der Sache des Lichts. Lachdanan ging langsam auf seinen König zu und zog betrübt sein Schwert. Voller Trauer und Zorn ohne Rücksicht auf seine Ehre und seinen Eid stieß Lachdanan seine Klinge durch das schwarze Herz des Königs. Der einst so noble Leoric stieß einen unmenschlichen Todesschrei aus und in seinem Wahn verfluchte er alle, die ihn so betrogen hatten. Er rief die Mächte der Finsterniss an, die er sein Leben lang bekämpft hatte und verfluchte Lachdanan zu ewiger Wanderung durch das Reich der Untoten. In diesem letzten, flüchtigem Moment wurde alles, was an den Beschützern jemals Tugend und Ehrenhaft gewesen war für immer zerschmettert. Lachdanan und seine Leute aber nahmen den Leichnam des Königs und begruben ihn in den Katakomben der Horadrim. Nicht als den irren und schwarzen König der er noch vor kurzem war, sondern als den noblen und ehrenhaften Leoric, der er einst gewesen ist! Allerdings sah man Lachdanan und seine Leute nie wieder, und in einem Tagebucheintrag, den man in den Katakomben tief unter der Stadt Tristram fand stand geschrieben, dass König Leoric als sogenannter Skellettkönig neuem Leben erwacht war, und Lachdanans Gefährten vernichtete. Der General aber besiegte schweren Herzens seinen geliebten König erneut und jetzt, da er erahnte, was mit ihm geschah stieg er tief hinab in die Katakomben von Tristram und besiegte unzählige Dämonen und andere Schrecken. Als er dann Schließlich ganz weit unten Diablo selbst gegenüber Stand! Es war ein erbitterter Kampf und Lachdanan erkannte nun endlich wer für all das Geschehene verantwortlich war: Diablo, Herr des Schreckens und Lord des Terrors! Diablo ließ Lachdanans seine Schlimmsten Albträume Gestalt annehmen doch der General blieb standhaft. (siehe Bild)

Lachdanan vs. Diablo

Und obwohl er dem Fürsten des Terrors etliche Wunden zufügte, wurde Lachdanan schließlich von Diablo besiegt und vernichtet. Und doch wird seiner noch in Tristram gedracht, denn Aidan, Leorics ältester Sohn fand ihn als Untoten vor und erlöste ihn von seinem Leid. Obwohl Lachdanan von Diablo als Untoter wiedergeboren wurde, war er im Gegensatz zu Leoric noch Herr seines Verstands und sogar über den Tod hinaus ein Mann von Ehre!

Der schwarze König war Tod. Ermordet durch die Hand seiner eigenen Priester und Ritter. Und der junge Prinz Albrecht wurde immer noch vermisst und die stolzen Verteidiger von Khanduras gab es nicht mehr. Die Bewohner von Tristram schauten sich in ihrer Stadt um, und was sie sahen erfüllte sie mit großem Schmerz. Nach dem Ansturm von Erleichterung und Bedauern wurde ihnen bald klar, dass ihre Probleme gerade erst richtig begonnen hatten. Merkwürdige und unheimliche Lichter erschienen hinter den blinden Fenstern der alten Kathedrale man sah deformierte und lederhäutige Wesen aus dem Schatten der Kirche kriechen. Und der Wind trug schreckliche Schreie herüber, die aus den tiefsten Tiefen der Kathedrale von Tristram zu kommen schienen. Bald schon wurde allen bewusst, dass etwas unheiliges den Geist ihres Königs vergiftet und den einst heiligen Ort entweiht hatte. Reisende auf des Straßen rund um Tristram wurden zunehmend von vermummten Reitern angegriffen, die jetzt fast überall durch die verlassene Landschaft streifen. Viele Dorfbewohner aus Tristram in andere Städte oder gar Königreiche, aus Furcht vor einem namenlosen Schrecken, der überall in den Schatten zu lauern schien. Die wenigen mutigen die blieben gingen Nachts so gut wie nie vor die Tür. Unter diesen armen Seelen war auch ein Horadrim namens Deckard Cain (ein Nachfahre des großen Jared Cains) der versuchte der Ursache für Albrechts Entführung, dem Wahnsinn des Königs und dem spurlosem Verschwinden von Erzbischof Lazarus und General Lachdanan auf den Grund zu gehen. Er durchforstete die geheimen Aufzeichnungen seines Ahnen und machte eine entscheidende Entdeckung: "Von Niedergang des Terrors. Es gelang mir und meinen Brüdern letztendlich und unter großen Verlusten den Fürst des Schreckens in den roten Seelenstein zu sperren. Der Herr des Schreckens lieferte sich mit uns einen langen und blutigen Kampf und obwohl es uns gelang ihn in für immer weg zu sperren, weis ich nicht ob dies auch auf Ewig so bleiben wird. Wir werden ihn in einem Hügel in der Nähe des Flusses Tal Sande bringen und dort ein unüberwindbares Labyrinth errichten, welches den roten Seelenstein unter unserer Bewachung beherbergen soll. Um dies zu bewerkstelligen werden wir ein Kloster des Lichts über dem Eingang zu diesem Labyrinth erbauen welches für die zukünftigen Generationen unseres Ordens der Horadrim ein dauerhaftes Zuhause sein soll. Ich habe das Erbe unseres geliebten Anführers Tal Rasha übernommen und werde diese Wacht bis an das Ende meiner Tage übernehmen. Nicht auszudenken was geschieht, wenn es dem Herrn des Schreckens gelingt aus seinem Gefängniss zu entrinnen. Aber was sorge ich mich, denn wir Horadrim haben geschworen das Böse, das unserer Welt innewohnt zu vertreiben oder zu vernichten koste es was es wolle. Aber weder konnten wir die drei Großen Übel aus dieser Welt zurück in ihr brennendes Reich verbannen, noch konnten wir sie ein für alle mal vernichten. Alles was wir mit unseren bescheidenden Fähigkeiten erreichen konnten ist die drei Übel einzufangen und einzukerkern." Cain überlegte, ob die alte Kathedrale der Stadt vielleicht jenes Kloster war, von welchem Jared Cain sprach. Aber er verwarf diese Theorie gleich wieder - eine Handlung die er noch bitter bereuen würde.

Die Bewohner von Tristram setzten niemals auch nur einen Fuß über die Schwelle der verfluchten Klosterkathedrale. Im örtichem Gasthof kursierten unzählige Geschichten über arme und unschuldige Leute, die in der Nacht von widerlichen Albtraummonstern verschleppt worden waren. Nun da sie keinen König, kein Gesetz und keine Armee mehr zu ihrer Verteidigung hatten, fürchteten viele der Bewohner Tristrams einen Angriff der finsteren Wesen die unter ihrer geliebten Stadt hausten. Da begab es sich, dass der Erzbischof Lazarus leicht mitgenommen und verwirrt zurückkehrte und den Leuten versicherte auch er sei von dem Bösen in der finsteren Kathedrale angegriffen worden. Verzweiflung umnebelte den gesunden Menschenverstand der Einwohner und so gelang es Lazarus mit Leichtigkeit sie mit seinen Aufpeitschenden Sprüchen in einen hirnlosen und unkoordinierten Haufen zu verwandeln. Er erinnerte sie daran, dass Prinz Albrecht noch immer vermisst wurde, ihr rechtmäßiger König, denn Prinz Aidan wähnte er Tod - gefallen in einer der Schlachten in Westmark doch er sollte sich irren. Lazarus überredete so viele von ihnen ihm in die Tiefen des Labyrinths zu folgen um nach dem Jungen zu suchen. Sie schnappten sich Fackeln und schon bald erleuchtete das flackernde Licht der Hoffnung die pechschwarze Nacht um Tristram. Sie bewaffneten sich tapfer mit Schaufeln, Hacken und Sensen und mit dieser armseligen Ausrüstung folgten sie dem verräterischen Erzbischof direkt in die erbarmungslosen Flammen der Hölle. Dort unten kam es zu einem gewaltigem Gemetzel und die handvoll Männer, die das Schlachten überlebte kehrte nach Tristram zurück und erzählte was sich unterhalb des Klosters zugetragen hatte. Unter diesen unglücklichen war auch ein Mann namens Marius (auf den ich später noch mal zu sprechen komme). Die Wunden der Überlebenden waren Schrecklich und selbst Geschick des Heilers konnte einige von ihnen nicht mehr Retten. Während sich die Geschichten von den Dämonen und Teufeln unterhalb der Kathedrale von Tristram verbreiteten, begann sich ein lähmender und unmenschlicher Terror in die Herzen der armen Stadtbewohner zu fressen - ein Schrecken, wie ihn keiner der Leute je zuvor erlebt hatte. Und tief in den Gewölben unter der Kathedrale genoss Diablo die Angst der Sterblichen über ihm. Er ließ sich langsam zurücksinken in die wohligen Schatten und begann seine erschöpften Kräfte wieder aufzuladen. Grausam lächelter der Fürst des Schreckens und Lord des Terrors in der behütenden Finsternis. Und er wusste, dass die Zeit fasst reif war für seinen letzten Sieg.

In der Zwischenzeit stand eine khanduranische Einheit unter der Führung von Prinz Aidan, dem ältesten Sohn und erben des König Leorics alleine der gesamten Armee von Westmark gegenüber. Nachdem General Lachdanan und seine Einheit ohne eine Wort des Abschieds verschwunden oder wahrscheinlich von den Westmarkern vernichtet wurden, blieben Aidan und seine Männer nach wie vor standhaft. Aidan lieferte sich unzählige Gemetzel mit den Feinden seines Vaters und wurde schon bald auf seiten Westmarks gefürchtet. Doch eines Tages wurde der geheime Standort ihres Stützpunkts von einem von Aidans Soldaten verraten und das khanduranische Lager wurde von einer Zehntausend Mann starken Legion überrannt. Das war selbst für einen Krieger von Aidans Kaliber zu viel und seine Einheit wurde bis auf den letzten Mann besiegt. So kehrte der junge Prinz allein zurück nach Tristram um seinem Vater Rede und Antwort zu stehen. Doch als Aidan in Tristram ankam, dachte er zuerst er hätte sich verlaufen, denn genau wie General Lachdanan vor ihm war auch Aidan entsetzt darüber was aus seiner geliebten Heimat geworden war. Seitdem Lazarus die Horde unschuldiger in die Tiefen der Kathedrale geführt hatte, zog es immer wieder tapfere Abenteurer nach Tristram, die aber meist nur auf Beute und Ruhm aus waren. Der letzte Horadrim Deckard Cain suchte unter diesen mutigen Vergebens den idealen Held, mit dem er seine neuen Erkenntnisse teilen konnte. Als Aidan also in schimmernde Rüstung gehüllt und einem Zweihänder an seinem khanduranischen Waffenrock hängend durch die staubigen Straßen Tristrams wanderte traf er, wenn auch mehr durch Zufall auf eine alte Bekannte: Die Hexe und örtliche Heilerin Adria. Sie erkannte Aidan natürlich Sofort und begrüßte ihn voller Freude wähnte sie ihn doch Tod, denn als Lachdanan zurückkehrte war Aidan nicht unter seinen Leuten. Sie riet ihm den Horadrim Cain aufzusuchen und er befolgte ihren Rat. In der Zwischenzeit brachen einige der mutigen Abenteurer in die Tiefen der grausamen Katakomben auf und nur wenige kehrten zurück und selbst von denen, die mit dem Leben davonkamen kehrte keiner in einem Stück und ohne fehlende Gliedmassen zurück. Schreckliche Gerüchte über einen gehörnten Dämon unterhalb von Tristram der sich der "Metzger" nennt machten die runde. Aidan erkannte, dass er handeln musste, und als er erfuhr das sein geliebter Vater Tod aber sein kleiner Bruder noch lebte suchte er Deckard Cain auf und erfuhr von ihm mehr über den Ursprung der Geschehnisse der vergangenen Jahre. Cain erzählte ihm von den Brennenden Höllen und den Hohen Himmeln, vom Ewigen Konflikt, der Großen Rebellion von den vier Niederen Übeln und den drei Großen Übeln Mephisto, Herr des Hasses und Lord der Zwietracht, Baal, Herr der Zerstörung und Lord der Vernichtung, Diablo, Herr des Schreckens und Lord des Terrors und Cain sprach auch vom Orden der Horadrim.

Der Schlächter

Mit diesem Wissen ausgestattet betrat Aidan bis auf die Zähne bewaffnet die Kathedrale der Horadrim. Er fand den Eingang zu den Katakomben und es dauerte nicht lange bis der junge Prinz auf die ersten Gräuel traf. Aidan führte seinen Zweihänder gegen die Dämonen und wütete wie ein Berserker unter den Schrecken - angetrieben von der leisen Hoffnung seinen kleinen Bruder Albrecht doch noch lebend zu befreien. Schließlich jedoch, kam Aidan in eine große schaurige Halle, wo unzählige Leichenteile, abgehackt oder abgerissen den gesamten Hallenboden bedeckten und im Zentrum dieses grausamen Anblicks hackte ein grotesker gehörnter Dämon, der sich selbst der "Schlächter" nannte mit einem grausamen Fleischerbeil (das man auch das Beil des Schlächters nennt) auf einen leblosen Menschenkörper ein. Als er Aidan bemerkte, wandte er sich mit einem hämischen Grinsen auf den entstellten Zügen dem Jungen Prinzen zu und richtete seine blutige Waffe auf ihn. Aidan zögerte nicht eine Sekunde und stellte sich dem fürchterlichen Dämon mit gezogenem Schwert und Mut im Herzen. Es war ein erbitterter Kampf der solange andauerte, bis sich beide Kontrahenten schließlich schwer verwundet gegenüber standen, konnte Aidan den Kampf mit dem Schlächter mit einem gewaltigen letzten Hieb für sich entscheiden. Schreiend zerfiel der Schlächterdämon in seine Einzelteile.

Aidan und Lachdanan vs. Leoric

Furchtlos setzte der junge Prinz seinen Weg durch das innere der dunklen Kathedrale von Tristram fort. Immer wieder wurde er von den grauenhaften untoten Horadrim und Dorfbewohnern angegriffen. Schließlich gelangte Aidan in eine halle, wo ihm dann ein untoter Soldat den Weg versperrte. Der Krieger hatte für den Prinzen etwas vertrautes an sich und deshalb griff er ihn auch nicht an. Und es stellte sich heraus das es sich bei dem Untoten um Lachdanan handelte, Aidans Mentor und Kampfgefährte! Er erzählte ihm, was aus Leoric geworden war und bat ihn seinen Vater von seinem grausamen Schicksal zu befreien und ihrer beider Schicksal zu rechen! Da war Aidan sehr bekümmert als er sah was aus seinem Meister General Lachdanan geworden war, aber es packte ihn auch der Zorn auf seinen Vater und immer noch hoffte er seinen kleinen Bruder Albrecht doch noch lebendig wiederzufinden. Also schritt der junge Krieger, eskortiert von Lachdanan weiter voran und gemeinsam betraten sie die Königliche Gruft des Leoric. Dort traf er auch auf den Skeletdämon, zu dem sein Vater geworden war. Der Skelettkönig schwang seine gewaltige Keule gegen seinen Sohn, der mit seinem Schlachtschwert parierte, es war ein gewaltiger Kampf zwischen Lachdanan und Aidan gegen den Skelettkönig (siehe Bild), es war eine unheimliche Erfahrung, als Aidan in das knöcherne Gesicht seines Vaters blickte aber dennoch und getrieben von der wagen Hoffnung seinen kleinen Bruder lebend zu finden, gelang es ihm und Lachdanan Leoric zu besiegen. Als der Skelettkönig besiegt war, fand auch Lachdanan endlich Ruhe und schied dahin, aber zuvor übergab er Aidan seinen Schild und sein Schwert, auf dass sie ihn in den bevorstehenden Schlachten beschützen mögen. Im Todeskampf erlegte General Lachdanan seinem einstigem Schüler und Freund auf, Diablo zu töten, und Tristram zu retten. Dann schied er und sie sahen einander nie wieder, weder im Leben noch im Tod. Viele hätten nach dieser Erfahrung aufgegeben, aber nicht Aidan, er ging entschlossen weiter. Es dauerte nicht lange als Aidan eine Gestalt traf, mit der er am allerwenigsten an diesem Ort gerechnet hatte: Lazarus, Erzbischof der Zakarum und engster Vertrauter seines Vaters. Als Aidan erkannte, dass Lazarus seinen Vater die ganze Zeit manipuliert hatte erschlug er ihn kurzerhand und alle Dämonen, die er auf ihn hetzte. Lachdanans Schwert und Schild leisteten ihm dabei gute Dienste! Entschlossen schritt er weiter voran und dann endlich, erreichte Aidan die tiefste Kammer in den Katakomben. Nur für einen Moment war er allein, dann tauchte aus der zunehmenden Düsternis vor ihm eine große und gehörnte Gestalt auf:

Diablo als Schrecken von Tristram-0

Diablo, Herr des Schreckens und Lord des Terrors! Diablo erschien ihm als ein fleischgewordener Albtraum, gefärbt wie Blut, und in seinen Augen brannte reiner Blutdurst (siehe Bild). Der Fürst des Schreckens und der Thronerbe von Khanduras bekämpften einander ohne Gnade. Diablo ließ Aidan kraft seiner Macht seine schlimmsten Erinnerungen und Albträume erneut durchleben, all sein Ängste, den Erwartungen seines Vaters Leoric nicht gerecht zu werden. Doch Aidan blieb standhaft und schlug weiterhin auf Diablo ein. Diablo und Aidan fügten einander zahlreiche Wunden zu, doch letztendlich gelang es den Prinzen nach einem langen und blutigem Gefecht Lachdanans Schwert bis zum Heft in die Brust des Dämons zu treiben. Mit einem markerschütterndem Schrei ging Diablo in die Knie und sank schließlich mit durchborter Brust auf den Boden der Halle. (Fortsetzung folgt bald...)